Warum ich?

Vererbte Veranlagung

Wenn Brustkrebs in Familien gehäuft auftritt, stellt sich die Frage, ob der Brustkrebs erblich verursacht ist. Jedoch konnte bislang nur für 5 bis maximal 10 Prozent aller Fälle eine erbliche oder genetische Ursache bei Brustkrebs fest ge - stellt werden. Und vermutlich nur ca. 0,3 Prozent aller Frauen weisen tatsächlich einen erblichen Gendefekt, eine so genannte BRCA1- oder BRCA2- Mutation auf. Im Jahr 2010 wurde mit RAD51C ein weiteres Risikogen identifiziert. In Familien, in denen gehäuft Brust- und/oder Eierstockkrebs aufgetreten sind, ist es sinnvoll, sich gezielt über familiären Brust- und Eierstockkrebs beraten zu lassen. Wir helfen Ihnen in diesem Fall gerne weiter.

Übergewicht und Lebensgewohnheiten

Durch Übergewicht bedingtes Fettgewebe führt über verschiedene Stoffwechselschritte zu einem erhöhten Östrogenspiegel, was besonders risikoreich für Frauen nach den Wechseljahren ist. Es ist keine neue Erkenntnis, dass einseitige bzw. falsche Ernährungsgewohnheiten das Erkrankungsrisiko beeinflussen. Das gilt auch für den Konsum von Alkohol, das Rauchen und für den Mangel an körperlicher Aktivität. 

Es kann jede Frau treffen...

Brustkrebs kann jede Frau treffen, selbst dann, wenn kein einziger Risikofaktor auf sie zutrifft. Letztlich können auch Früherkennungsunter - suchungen die Erkrankung nicht verhindern. Sie können lediglich dazu beitragen, dass Brustkrebs in einem frühen Stadium erkannt wird. Denn von dem Entwicklungsstadium des Tumors hängen die weitere Behandlung, das Ausmaß der erforderlichen Operation und die Heilungschancen ganz entscheidend ab. 

Klarheit gegen difuse Angst

Die Praxis zeigt, dass die umfassende Aufklärung über die Erkrankung und die verschiedenen Therapiemöglichkeiten allen Patientinnen helfen, ihre Situation zu verstehen, anzunehmen und aktiv anzugehen. Das ist für die seelische Gesundheit und das weitere Leben sehr wichtig. Deshalb teilen wir Ihnen Schritt für Schritt die Ergebnisse unserer Untersuchungen mit, sobald sie uns vorliegen. Wir versuchen, Ihnen die Diag - nosen verständlich zu erklären und beantworten gerne Fragen, die sich aus einem Gespräch zwischen einem „Laien“ und einem „Spezialisten“ zwangsläufig ergeben. Informationen finden Sie ergänzend zum Nachlesen auch auf den Folgeseiten. 

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